Dokument FG München, Urteil v. 26.04.2010 - 7 K 3217/07

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FG München Urteil v. - 7 K 3217/07

Gesetze: EStG § 5 Abs. 2, FGO § 40 Abs. 2

Aktivierungsverbot der Kosten für die Entwicklung marktfähiger Knieimplantate und Operationswerkzeuge durch einen fremden Dritten (selbst geschaffenes immaterielles Wirtschaftsgut)

Leitsatz

Nach § 5 Abs. 2 EStG liegen sofort abzugsfähige Betriebsausgaben für die Herstellung eines immateriellen Wirtschaftsguts und keine aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten für ein entgeltlich erworbenes immaterielles Wirtschaftsgut vor, wenn der Stpfl. die Entwicklung eines Wirtschaftsguts von einem Dritten vornehmen lässt, er aber weiterhin das Herstellungsgeschehen beherrscht und das wirtschaftliche Risiko trägt. Ob das Vertragsverhältnis mit dem Dritten zivilrechtlich als Dienstvertrag oder Werkvertrag zu qualifizieren ist, ist hierbei unerheblich.

Fundstelle(n):
BBK-KN Nr. 180/2010 (Selbst geschaffenes immaterielles Wirtschaftsgut bei Herstellung durch Dritten)
EAAAD-44876

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