Dokument Grobes Verschulden des steuerlichen Beraters und eingeschalteter Dritter - Anmerkung zum BFH-Urteil v. 3. 12. 2009

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NWB Nr. 11 vom 15.03.2010 Seite 814

Grobes Verschulden des steuerlichen Beraters und eingeschalteter Dritter

Anmerkung zum

Dr. Michael Schwenke

Einem Steuerberater kann ein grobes Verschulden am nachträglichen Bekanntwerden von Zahnbehandlungskosten zur Last fallen, wenn er es unterlässt, seinen Mandanten nach solchen Aufwendungen zu fragen. Die Verpflichtung nachzufragen entfällt nach dem Urteil des BFH v. 3. 12. 2009 auch nicht dadurch, dass ein Dritter Angaben und Unterlagen für den Steuerpflichtigen beibringt. Das Urteil wirft verschiedene Fragestellungen auf, die nur teilweise beantwortet wurden bzw. auch nur teilweise beantwortet werden mussten. Im Kern geht es um die Fragestellung, ob sich die Position des Steuerpflichtigen im Steuerrechtsverhältnis zur Finanzbehörde durch Einschaltung Dritter in die Wahrung objektiver Rechte und Pflichten aus dieser Rechtsbeziehung (grundlegend) verbessern darf.

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