Dokument Warengutscheine

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

Lexikon Lohnbüro 2021 vom

Warengutscheine

Wolfgang Schönfeld und Jürgen Plenker
Neues und Wichtiges auf einen Blick:

1. Abgrenzung zwischen Barlohn und Sachlohn

Durch das sog. Jahressteuergesetz 2019 ist der insbesondere für die monatliche 44-Euro-Freigrenze bedeutsame Begriff der Sachbezüge – abweichend von der früheren Verwaltungsauffassung – seit wie folgt gesetzlich definiert worden (§ 8 Abs. 1 Sätze 2 und 3 EStG):

„Zu den Einnahmen in Geld gehören auch zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten. Dies gilt nicht bei Gutscheinen und Geldkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nummer 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllen.“ In diesem Fall liegen also weiterhin Sachbezüge vor.

Die monatliche 44-Euro-Freigrenze für Sachbezüge ist bei Gutscheinen und Geldkarten ab zudem nur dann anwendbar, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden und mithin bei Gehaltsumwandlungen ausgeschlossen (§ 8 Abs. 2 Satz 11 letzter Halbsatz EStG).

Vgl. im Einzelnen die nachfolgenden Erläuterungen besonders unter Nr. 2 sowie die Stichwörter „Prepaid Card“ und „Sachbezüge“.

Die nachfolgenden Ausführungen zu den Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes beruhen auf den...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Ihre Datenbank verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die technisch zwingend notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen. Weitere Cookies, insbesondere für Werbezwecke oder zur Profilerstellung, werden nicht eingesetzt.

Hinweis ausblenden