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Lexikon vom

Führerschein

Wolfgang Schönfeld und Jürgen Plenker

Seit 1990 ist ein steuerfreier Werbungskostenersatz durch den Arbeitgeber nur in den gesetzlich geregelten Ausnahmefällen zulässig. Es müsste sich deshalb beim Ersatz der Führerscheinkosten um Auslagenersatz i. S. des § 3 Nr. 50 EStG handeln, damit Steuerfreiheit eintreten könnte. In der Praxis ist jedoch ein Ersatz der Führerscheinkosten als Auslagenersatz nicht denkbar, da immer ein gewisses Maß an Eigeninteresse des Arbeitnehmers am Erwerb eines Führerscheins vorhanden ist (vgl. die grundsätzlichen Ausführungen beim Stichwort „Auslagenersatz“). Der Ersatz von Führerscheinkosten durch den Arbeitgeber ist deshalb im Regelfall steuerpflichtiger Arbeitslohn.

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