Dokument Gewinnbegriff des § 34a EStG - Außerbilanzielle Hinzurechnungen sind eingeschlossen

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NWB Nr. 12 vom 16.03.2009 Seite 841

Gewinnbegriff des § 34a EStG

Außerbilanzielle Hinzurechnungen sind eingeschlossen

Dr. Matthias Söffing und Niels Worgulla

Im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 wurde mit dem neuen § 34a EStG eine Begünstigung für die nicht entnommenen Gewinne (Thesaurierungsbegünstigung) und eine Reihe von bislang unbekannten Begriffen eingeführt. Unklar blieb, ob bei der Anwendung des § 34a EStG der dort verwendete Gewinnbegriff die außerbilanziellen Hinzurechnungen, wie z. B. die nicht abziehbaren betrieblich veranlassten Schuldzinsen einschließt. Bei Mitunternehmeranteilen wird die Begünstigung nur gewährt, wenn der Anteil des Mitunternehmers am Gewinn mehr als 10 % beträgt oder 10.000 € übersteigt. Auch bei dieser Antragsgrenze war unklar, ob Sonderbetriebsvermögensgewinne und Vorabgewinne einzubeziehen sind.

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