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StuB 15/2008 S. 605

Maßgeblichkeit der Handelsbilanz

Wird handelsbilanziell eine Zuschreibung rückgängig gemacht, muss dies gem. nrkr. Urteil des Sächsischen FG vom S. 60625.10.2007 – 2 K 399/07 NWB WAAAC-64595 (BFH-Az.: I R 84/07, EFG 2008 S. 673) auch steuerbilanziell berücksichtigt werden; § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG ist keine starre Bewertungsobergrenze (Bezug: § 5 Abs. 1 Satz 2, § 253 Abs. 5, § 280 Abs. 2, § 254 Satz 1, § 279 Abs. 2 HGB; § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG).

Praxishinweise: (1) Die Klägerin (Kl.), eine nach Handelsrecht buchführungspflichtige Körperschaft, hatte in der Vergangenheit Sonderabschreibungen nach Maßgabe steuerlicher Vorschriften beansprucht. Diese Sonderabschreibungen machte sie in Folgejahren durch Zuschreibungen in der Handelsbilanz, nicht jedoch in der Steuerbilanz rückgängig. Das FA vertrat die Auffassung, dass diese Zuschreibungen auch in der Steuerbilanz zu erfolgen hätten und er...

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