Dokument Der Dornröschenschlaf ist vorbei: Latente Steuern im HGB-Abschluss nach BilMoG - Vom Timing-Konzept zum Temporary-Konzept

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BBK Nr. 16 vom 15.08.2008 Seite 851 Fach 12 Seite 7080

Der Dornröschenschlaf ist vorbei: Latente Steuern im HGB-Abschluss nach BilMoG

Vom Timing-Konzept zum Temporary-Konzept

Prof. Dr. Carsten Theile

Den Begriff „latente Steuern” kennt das HGB seit dem BiRiLiG 1985. Indes spielten latente Steuern nur für den Konzernabschluss eine größere Rolle (vgl. Theile/Bornschein, BBK F. 14 S. 8239 ff., UAAAB-43361): Für den handelsrechtlichen Jahresabschluss bestand zwar eine Passivierungspflicht, aber es gab kaum Sachverhalte, die zu passiven latenten Steuern hätten führen können. Umgekehrt gab es viele Sachverhalte, die zu aktiven latenten Steuern führten; hierfür bestand jedoch ein Ansatzwahlrecht. Zudem konnten aktive und passive latente Steuern miteinander saldiert werden. Die Folge: Latente Steuern wurden in der Praxis im Jahresabschluss nur selten angesetzt.Im neuen HGB nach Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wird sich das massiv ändern: Es mehren sich die Sachverhalte, die zu passiven latenten Steuern führen werden, und aus dem Aktivierungswahlrecht für latente Steuern soll eine Pflicht werden. Diese und zahlreiche weitere Änderungen im Zusammenhang mit latenten Steuern zeigt dieser Beitrag auf.

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