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Hessisches Finanzgericht Urteil v. - 3 K 3229/06

Gesetze: BewG § 146 Abs. 3, BewG § 146 Abs. 7, FGO § 76 Abs. 1 S. 1, FGO § 81

Ermittlung des Mietwertes durch Sachverständigengutachten

Leitsatz

  1. Bei der Ermittlung des Mietwertes handelt es sich um einen Erfahrungssatz, der als beweisbedürftige Tatsache gilt und zu dessen Ermittlung das Gericht auf ein geeignetes Sachverständigengutachten zurückgreifen kann.

  2. Macht der Steuerpflichtige geltend, dass der Grundbesitzwert für ein bebautes Grundstück abweichend von den Regeln des § 146 Abs. 2 bis 5 BewG nach der Ausnahmenorm des § 146 Abs. 7 BewG festzustellen sei, obliegt dem Steuerpflichtigen die Nachweispflicht für das Vorliegen eines niedrigeren Grundstückswertes.

  3. Legt der Steuerpflichtige in einem solchen Fall ein Sachverständigengutachten vor, so handelte es sich um substantiiertes urkundlich belegtes Parteivorbringen, das gemäß § 96 Abs. 1 FGO der freien Beweiswürdigung durch das Gericht unterliegt.

Fundstelle(n):
PAAAC-77978

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Hessisches Finanzgericht, Urteil v. 10.01.2008 - 3 K 3229/06

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