Dokument Anbau an bestehendes Gebäude als selbständiges Wirtschaftsgut - Auslegung des § 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 InvZulG 1999

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KSR Nr. 8 vom 03.08.2007 Seite 5

Anbau an bestehendes Gebäude als selbständiges Wirtschaftsgut

Auslegung des § 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 InvZulG 1999

Stephan Naumann, Steuerpartner bei der Ernst & Young AG Hamburg, Förderberatung und Projektentwicklung, und Manja Jänsch, Ernst & Young AG Hamburg

Ob ein Anbau ein gegenüber dem bestehenden Gebäude selbständiges Wirtschaftsgut darstellt, ist – vom Nutzungs- und Funktionszusammenhang abgesehen – nach einer Entscheidung des BFH nach bautechnischen Kriterien zu beurteilen. Entscheidend hierfür sind die statische Standfestigkeit der Gebäudeteile und die dazu getroffenen Baumaßnahmen wie z. B. eigene tragende Mauern und eigene Fundamente. Ein Anbau, der keine eigene Standfestigkeit besitzt, ist kein selbständiges Wirtschaftsgut. Auf die Höhe der Bauaufwendungen, die erforderlich sind, um im Fall der Trennung den Gebäudeteil (Anbau) standfest zu machen, kommt es nicht an.

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