Dokument Vorlagepflicht des Tax Due Diligence Berichts in der Außenprüfung? - Grenzen steuerlicher Mitwirkungspflichten

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NWB Nr. 36 vom 04.09.2006 Seite 3025 Fach 17 Seite 2081

Vorlagepflicht des Tax Due Diligence Berichts in der Außenprüfung?

Grenzen steuerlicher Mitwirkungspflichten

Ingmar Dörr,, Werner Geißelmeier, und Eliane Mayr

Im Rahmen eines Unternehmenskaufs ist regelmäßig das zu übernehmende Unternehmen Gegenstand einer eingehenden Überprüfung insbesondere in rechtlicher und finanzieller Hinsicht durch den potenziellen Käufer. Zweck dieser sog. Due Diligence ist es, sich ein möglichst umfassendes Bild vom Zielunternehmen und den damit verbundenen Chancen und Risiken zu machen. Die Tax Due Diligence dient speziell der Beurteilung steuerrechtlicher Risiken aus noch offenen Veranlagungszeiträumen, der Entwicklung steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten sowie der Bewertung des künftigen steuerlichen Potenzials des Zielunternehmens. Von überragender Bedeutung ist jedoch die Ermittlung derjenigen Steuerrisiken der Vergangenheit des Zielunternehmens, die sich in einer zukünftigen Außenprüfung realisieren können und damit ein Transaktionsrisiko für den potenziellen Erwerber darstellen. Die Tax Due Diligence wird in der Regel mit einem Bericht abgeschlossen, der primär der Dokumentation der bereits vorgenommenen Untersuchungen bzw. der Zusammenfassung der Prüfungsergebnisse dient. Gegenstand des folgenden Beitrags ist die Frage, ob ein Außenprüfer den Steuerpflichtigen zur Vorlage des Tax Due Diligence Berichts verpflichten kann.

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