UM Nr. 3 vom

Zur Sinnhaftigkeit von Fungibilitätszuschlägen

Dr. oec. publ. Peter Gampenrieder, MBR, und Cand. oec. publ. Anneke Behrendt

Die Frage, ob eine erschwerte Veräußerbarkeit von Unternehmensanteilen etwa gegenüber festverzinslichen Alternativanlagen den Unternehmenswert im Sinne eines Grenzpreises mindert, fand in der deutschsprachigen Literatur stets nur am Rande Beachtung. Die Kernaussagen des Beitrags lauten: (1) Ein Fungibilitätszuschlag auf den Zinssatz soll die gegenüber einer Staatsanleihe erschwerte Veräußerbarkeit von Unternehmen bei der Ermittlung von Unternehmenswerten abgelten. (2) Im Gegensatz zu den USA ist in Deutschland eine unmittelbare Ableitung von Fungibilitätszuschlägen aus Marktdaten aufgrund fehlender empirischer Auswertungen nicht möglich. (3) Eine uneingeschränkte Befürwortung von Fungibilitätszuschlägen ist abzulehnen.

Dies ist ein Abstract zu einem Aufsatz der Zeitschrift "Unternehmensbewertung & Management" (UM), dem Vorläufer des BBB.

Fundstelle(n):
UM 3/2004
NWB ZAAAB-83512

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