Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
NWB direkt Nr. 12 vom Seite 10

Umsatzsteuerfalle beim Gebrauchtwagenhandel über die Grenze

Autohäuser sollten mit Checklisten die Steuerfreiheit ihrer Lieferungen sicherstellen

Dr. Thomas Küffner und und Dr. Oliver Zugmaier

Derzeit besteht eine große Verunsicherung beim Gebrauchtwagenhandel. Die Finanzverwaltung stellt sehr strenge Anforderungen an den Nachweis für die Umsatzsteuerfreiheit bei innergemeinschaftlichen Lieferungen von Gebrauchtwagen. Die Rechtsprechung tut ihr Übriges, wenn sie z. B. feststellt, dass das Fehlen eines Nachweises einer innergemeinschaftlichen Lieferung jedenfalls dann nicht zu einer Steuerbefreiung führt, wenn dadurch das Steueraufkommen in einem anderen Mitgliedstaat der EU gefährdet ist. Für den Berater ist es deshalb schwierig, seinen Mandanten vor Umsatzsteuernachprüfungen zu schützen.

Beleg- und Buchnachweis als Voraussetzung der Steuerfreiheit

Mit dem Belegnachweis hat der Unternehmer nachzuweisen, dass er oder der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert oder versendet hat. In den Abholfällen (Regelfall bei Gebrauchtwagenlieferungen) soll der Unternehmer nach § 17a Abs. 2 UStDV folgende Belege bereithalten:

  • Doppel der Rechnung,

  • handelsüblicher Beleg, aus dem sich der Bestimmungsort ergibt (Lieferschein),

  • Empfangsbestätigung des Abnehmers bzw. des Beauftragten,

  • Versicherung des Abnehmers/Beauftragte...

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

NWB MAX
NWB PLUS
NWB PRO
Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse passende NWB-Paket und testen Sie dieses kostenfrei
Jetzt testen