Dokument Kommanditeinlagen als „Eintrittsspenden” für einen Golfclub: Aberkennung der Gemeinnützigkeit?

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StuB Nr. 24 vom 26.12.2003 Seite 1134

Kommanditeinlagen als „Eintrittsspenden” für einen Golfclub: Aberkennung der Gemeinnützigkeit?

RA Dr. K. Jan Schiffer und RA Michael von Schubert, beide Bonn

Golfclubs gelten traditionell als elitär und streben mitunter eine „exklusive” Mitgliederstruktur an. Wollen sie sich einerseits durch hohe finanzielle Aufnahmegebühren von der Masse abschotten und gleichzeitig als gemeinnützig steuerlich begünstigt sein, müssen sie einen Spagat vollbringen. Denn „Gemein”-nützigkeit setzt eben voraus, dass die Allgemeinheit selbstlos gefördert wird. Steuerlich begünstigt sind Vereine, deren Zweck die Förderung des Sports ist, deshalb nur, wenn im Grundsatz jedermann freien Zutritt zu dem Verein hat und die Mitglieder sich so zumindest als Ausschnitt der Allgemeinheit darstellen. Einem Golfclub ist nun dieser Spagat gelungen.

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