Dokument Bewertungswahlrecht bei Verschmelzungen nach § 11 Abs. 1 Satz 2 UmwStG - FG Baden-Württemberg, Urt. v. 4. 3. 2004 - 6 K 103/99

Preis: € 4,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

NWB Nr. 37 vom 06.09.2004 Seite 2885 Fach 18 Seite 4093

Bewertungswahlrecht bei Verschmelzungen nach § 11 Abs. 1 Satz 2 UmwStG

von StB Manfred Köplin und und RA FAStR StB Oliver Niggemeier, Köln

Nach § 11 Abs. 1 Satz 2 UmwStG können bei Verschmelzungen auf eine andere Körperschaft die übergegangenen Wirtschaftsgüter in der steuerlichen Schlussbilanz für das letzte Wirtschaftsjahr der übertragenden Körperschaft mit dem Buchwert, einem höheren Wert, höchstens jedoch mit dem Teilwert angesetzt werden, soweit eine Gegenleistung nicht gewährt wird oder in Gesellschaftsrechten besteht. Anders sieht dies die Finanzverwaltung. Sie vertritt in ihrem Umwandlungssteuer-Erlass die Auffassung, dass bei der derzeitigen handelsrechtlichen Rechtslage auch in der steuerlichen Übertragungsbilanz nur die in der Handelsbilanz zulässigen Werte angesetzt werden können. Diese Auffassung der Finanzverwaltung ist nach einer aktuellen Entscheidung des FG Baden-Württemberg aber nicht haltbar. Die Konsequenzen, die sich daraus für den steuerlichen Berater ergeben, zeigen StB M. Köplin und RA FAStR StB O. Niggemeier in ihrem Aufsatz „Bewertungswahlrecht bei Verschmelzungen nach § 11 Abs. 1 Satz 2 UmwStG in NWB F. 18 S. 4093 ff. auf.

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen