Dokument Das Recht der Handelsvertreter

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NWB Nr. 26 vom 21.06.2004 Seite 2003 Fach 18 Seite 837

Das Recht der Handelsvertreter

von Prof. Dr. Bernd Rebe, Braunschweig

Der Handelsvertreter ist ständiger Absatzmittler eines anderen Unternehmers und als solcher selbständiger Gewerbetreibender, aber nicht notwendigerweise Kaufmann. Betriebswirtschaftlich ist dies einer von drei Grundtypen von Absatzkanälen vom Hersteller zum Endkäufer. Der übliche Weg geht über den Groß- und Einzelhandel, wichtig und häufig ist auch der Weg über Handelsvertreter oder Vertragshändler; selten geworden dagegen ist der Direktabsatz über eigene Filialen oder angestellte Reisende. Auch wenn der Handelsvertreter rechtlich in den Absatz und Vertrieb eines anderen Unternehmers ständig eingebunden ist, behält er im Gegensatz zum Arbeitnehmer seine rechtliche Selbständigkeit. Dem Mehr an unternehmerischer Freiheit entspricht dabei ein Weniger an rechtlichem Schutz. Speziell geregelt wurden die Rechtsverhältnisse des Handelsvertreters erstmals im deutschen HGB um 1900, dem dann viele europäische Länder folgten. Eine vollständige Novellierung brachte das Jahr 1953; eine europaweite Angleichung der Rechtsvorschriften erfolgte dann 1990, wobei insbesondere die zwingenden Schutzvorschriften erweitert wurden. In dem Beitrag „Das Recht der Handelsvertreter” informiert Prof. Dr. B. Rebe in NWB F. 18 S. 837 ff. ausführlich über die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Eingehend befasst sich der Autor auch mit Fragen des Ausgleichsanspruchs bei Beendigung des Vertrags, über den es immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.

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