Dokument Die Nachlassverfahren - Nachlasspflegschaft, Nachlassverwaltung und Abwesenheitspflegschaft

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NWB Nr. 24 vom 07.06.2004 Seite 1853 Fach 30 Seite 1487

Die Nachlassverfahren

Nachlasspflegschaft, Nachlassverwaltung und Abwesenheitspflegschaft

von Notar a. D. Prof. Dr. Hans-Armin Weirich, Ingelheim am Rhein

Grundsätzlich obliegt die Verwaltung und auch die Auseinandersetzung über einen Nachlass den Erben. Sind diese aber nicht bekannt oder haben sie sich über die Annahme der Erbschaft nicht erklärt, so kann das Nachlassgericht von Amts wegen oder auf Antrag eines Nachlassgläubigers einen Nachlasspfleger bestellen, der den Nachlass in eigener Verantwortung verwaltet. Eine Unterart der Nachlasspflegschaft ist die sog. Nachlassverwaltung, deren Hauptzweck nicht die Sicherung des Nachlasses für den Erben, sondern die Erfüllung der Nachlassverbindlichkeiten ist. Eine Nachlassverwaltung erfolgt auf Antrag des Erben oder eines Nachlassgläubigers, wenn zu befürchten ist, dass die Befriedigung der Gläubiger aus dem Nachlass gefährdet ist. Mit den verschiedenen „Nachlassverfahren” befasst sich Notar a. D. Prof. Dr. H.-A. Weirich in NWB F. 30 S. 1487 ff.

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