Dokument Immaterielle Vermögensgegenstände (HGB, EStG)

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infoCenter (Stand: November 2018)

Immaterielle Vermögensgegenstände (HGB, EStG)

Daniel Utz und Ingo Frank

1. Begriff

Immaterielle Vermögensgegenstände zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine physischen Eigenschaften aufweisen. Unter dem Begriff des immateriellen Vermögensgegenstands werden auf der Aktivseite beim Anlagevermögen die nachfolgenden Gruppen subsumiert:

  • Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte,

  • Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten,

  • Geschäfts- oder Firmenwerte (es handelt sich nicht um Vermögensgegenstände; sie werden aber so behandelt, § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB : „… gilt als … Vermögensgegenstand“),

  • Geleistete Anzahlungen auf die vorstehenden Kategorien.

Abhängig von der voraussichtlichen Nutzungsdauer sind immaterielle Vermögensgegenstände im Anlage- bzw. Umlaufvermögen zu bilanzieren. Geht der Bilanzierende von einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr aus und besteht keine Veräußerungsabsicht, erfolgt der Bilanzausweis regelmäßig unter dem Anlagevermögen.

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