Dokument Aufbewahrungsfristen nach steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften – Übersicht

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Arbeitshilfe Januar 2021

Aufbewahrungsfristen nach steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften – Übersicht

Eine alphabetische Liste verschiedener Aufzeichnungen und Belege

Diplomwirtschaftsjuristin (FH) Mareike Frey, LL.M., Prof. Dr. André M. Latour und Prof. Dr. Peter Pulte.
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Diese Arbeitshilfe bietet eine einfach zu sortierende Liste mit steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen an.

Allgemeine Hinweise

1. Grundlagen

Die steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten und -fristen ergeben sich aus § 257 HGB und § 147 AO. Hierbei wird zwischen Fristen von sechs und zehn Jahren unterschieden. Geschäftsbücher, Inventare, Bilanzen sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen und Belege für Buchungen in den vom Kaufmann zu führenden Büchern sind 10 Jahre aufzubewahren. Empfangene und abgesandte Handels- und Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind, sind sechs Jahre aufzubewahren.

Als besondere steuerrechtliche Vorschrift ist auf die Aufbewahrungspflicht nach dem UStG hinzuweisen, wonach Rechnungen die im Zusammenhang mit Arbeiten oder Dienstleistungen an oder in einem oder im Zusammenhang mit einem Haus, einer Wohnung oder einem unbebauten Grundstück ausgestellt werden, zwei Jahre aufbewahrt werden müssen (§ 14b Abs. 1 S. 5 UStG); Unternehmer im Sinne des UStG haben ein Doppel ihrer Rechnung zehn Jahre aufzubewahren.

2. Fristb...

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