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RENO Nr. 12 vom Seite 19

Das Gedächtnis – die Merkfähigkeit verbessern

Dipl. Betriebswirt Rolf Leicher

Zuerst die gute Nachricht: ein schlechtes Gedächtnis hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, das ist längst bewiesen. Die schlechte Nachricht: durch die zunehmende Informationsfülle hat die Aufnahmefähigkeit gerade im Job nachgelassen. Es fällt schwer, sich zu konzentrieren. Wenn man sich einen neuen Namen einprägen will, müssen die Voraussetzungen stimmen. Bei voller Konzentration funktioniert das Gedächtnis besser.

Allgemeines

Man kann fast jeden X-beliebigen Namen behalten, wenn man für einen Moment alle anderen Gedanken ausschließt. Denn Zahlen und Namen im Gedächtnis zu speichern, ist immer eine Frage des Willens. Aufnehmen und Speichern von Informationen sind zwei getrennte Vorgänge und für beide braucht man Zeit. Ablenkungen und vor allem zwei Tätigkeiten gleichzeitig erledigen (Multitasking) sind immer hinderlich. Einen neuen Begriff zu hören oder zu lesen, während man gleichzeitig einem Gespräch zuhört, vermindert die Aufnahmefähigkeit um etwa 50 %. Das Vergessen ist einer Ablenkung geschuldet. Oder es fehlt die Motivation.

Begriffe einprägen

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