Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
GK Nr. 12 vom Seite 11

Institute korrigieren ihre Prognose nach unten

Dipl.-Hdl. Erwin Bauschmann

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für 2021 nach unten korrigiert. Die deutsche Wirtschaft spürt noch die Folgen der Corona-Pandemie, und Lieferengpässe dämpfen den Konjunkturaufschwung. Waren die Wirtschaftsexperten in ihrer Gemeinschaftsdiagnose vom April noch von einem Plus von 3,7 % für das Jahr 2021 ausgegangen, so erwarten sie nun in ihrem Herbstgutachten nur noch einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2,4 %. Zwar ist die Wirtschaft weltweit nach der schweren Rezession im Jahr 2020 wieder in Gang gekommen, die Nachfrage zieht wieder an. Doch Kapazitätsengpässe in internationalen Lieferketten wie beispielsweise ein Mangel bei Containern sorgen dafür, dass vielerorts Vorprodukte fehlen. So leidet beispielsweise die deutsche Automobilindustrie an fehlenden Halbleitern (Chips), die in den Fahrzeugen verbaut werden. Im kommenden Jahr soll es nach den Einschätzungen der Wirtschaftsexperten aber wieder kräftig aufwärts gehen. Dann erwarten sie eine Stabilisierung der Lieferketten. Für Deutschland gehen sie für 2022 von einem Wirtschaftswachstum von fast 5 % aus.