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Private Mitbenutzung eines Arbeitszimmers bei einer äußerst geringfügigen betrieblichen Nutzung
[i]FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 25.1.2018 - 6 K 2234/17 NWB QAAAG-73469 Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung (z. B. für Tapeten, Teppiche, Fenstervorhänge und Gardinen) dürfen gem. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG den Gewinn nicht mindern, es sei denn, dass für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung, sind die Aufwendungen (unter Beachtung der besonderen Aufzeichnungspflichten des § 4 Abs. 7 EStG i. V. mit BStBl 2011 I S. 195, Rz. 25) unbegrenzt abziehbar, andernfalls ist die Höhe der abziehbaren Aufwendungen auf 1.250 € begrenzt. Bei äußerst geringfügiger betrieblicher Nutzung ist allerdings jegliche noch so geringe private Nutzung bereits schädlich, wie das aktuelle NWB QAAAG-73469 zeigt.
Zum Thema sind in der NWB Datenbank (Login unter www.nwb.de) aufrufbar:
Häusliches Arbeitszimmer, Grundlagen NWB MAAAE-35006
Arbeitszimmer, infoCenter NWB FAAAA-41694
Arbeitszimmer – Berechnungsbogen mit erläuternden Hinweisen NWB QAAAE-32657
Häusliches Arbeitszimmer – Abzugsfähigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten, Mandanten-Merk...