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SteuerStud Nr. 4 vom Seite 228

Steuern und Ostern

Der (steuerrechtliche) Teufel steckt in „det Ei“ bzw. im Detail

Prof. Dr. Carmen Bachmann, Dipl.-Kfm. Martin Baumann, MBA und M.Sc., LL.M.oec. Konrad Richter

Wie sich die steuerrechtlichen Fragestellungen „rund um Ostern“ seit dem Mittelalter weiterentwickelt haben, erläutern die Autoren in dem nachfolgenden Beitrag.

I. Der ursprüngliche Zusammenhang zwischen Ostern und Steuern

Die Tradition des Versteckens und Verschenkens von Ostereiern durch den Osterhasen ist in der christlichen Welt nahezu jedem vertraut. Weniger bekannt ist jedoch, dass dieses Brauchtum auch einen fiskalischen Hintergrund hat: Im Mittelalter fand sich mit dem Zehnt, der Abgabe der Bauern an die Grundherren, eine 10 %ige Steuerlast auf alle – heute wohl unter „Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft“ oder „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“ fallenden Einnahmen. Diese Pacht für die Überlassung von Grundvermögen zur Nutzung wurde regelmäßig in Form von Naturalien – z. B. in Gestalt eines Anteils der Ernte – erbracht. Da im Frühling aufgrund der Fastenzeit und vielleicht auch verbunden mit der erhöhten Legefreudigkeit der Hennen bei vielen Bauern Eier übrig blieben, waren sie insbesondere zu Ostern ein beliebtes Zahlungsmittel an die Großgrundbesitzer (sog. Zinsei). Diese wurden auch an Kirchen und Klöster entr...

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