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BFH 19.2.2013 IX R 24/12, StuB 9/2013 S. 347

Positive Differenz der Rückgewähr von Einlagen gegenüber den Anschaffungskosten als nachträglich bekannt gewordene Tatsache

(1) Vereinnahmt der i. S. von § 17 Abs. 1 EStG beteiligte Stpfl. Zurückzahlungen aus dem steuerlichen Einlagekonto i. S. des § 27 KStG, erklärt er im Rahmen seiner Veranlagung aber keinen Veräußerungsgewinn, sondern legt dem FA nur eine Steuerbescheinigung über die zurückgezahlten Beträge vor, kann das FA einen ohne Berücksichtigung eines Veräußerungsgewinns ergangenen Einkommensteuerbescheid nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ändern, wenn ihm nachträglich bekannt wird, dass die zurückgezahlten Einlagen die Anschaffungskosten übersteigen. (2) Der i. S. von § 17 Abs. 1 EStG beteiligte Gesellschafter erzielt steuerbare Einnahmen aus § 17 Abs. 4 Satz 1 und 2 EStG durch Zurückzahlung von Beträgen aus dem steuerlichen Einlagekonto i. S. des § 27 KStG nur, soweit diese die Anschaffungskosten der Beteiligung übersteigen (Bezug: § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO; § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c, § 17 Abs. 1 und 4 EStG; § 27 KStG).

Praxishinweise

Nach § 17 Abs. 4 Satz 1 EStG ...

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