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Ärger mit dem lieben Geld
Mit einem systematischen Forderungsmanagement können Kanzleien ihre Liquidität optimieren – und unternehmerische Risiken minimieren
Offene Honorarforderungen gehören zum Alltag einer Kanzlei. Damit Außenstände nicht zu hoch steigen, sollten Steuerberater durchaus die Konfrontation mit ihren Mandanten suchen und ihr Forderungsmanagement professionalisieren.
Vor vier Jahren schockte die Finanzkrise die internationale Wirtschaft. Unternehmer kämpften mit Auftragseinbrüchen und häufig ums Überleben. Auch die Steuerberatungsbranche traf es. Zwar haben viele Betriebe gerade in der Krise erhöhten Beratungsbedarf. Dennoch führte der Einbruch der Wirtschaft in vielen Steuerberaterkanzleien zu Problemen: „Die Zahl der säumigen Zahler ist damals immens gestiegen”, sagt Fabian Fengler, Gesellschafter der Kanzlei CSB Biermann & Fengler aus dem nordrhein-westfälischen Hagen. Der Steuerberater beobachtete die wachsende Zahl offener Rechnungen und griff beherzt zum Telefon. Fengler rief einen Mandanten nach dem anderen an, um mit ihm über die Forderungen zu sprechen.
Außenstände gehören in den meisten Steuerberaterkanzleien zum Alltagsgeschäft. Schließlich gibt es immer Mandanten, die Zahlungsschwierigkeiten haben, bei denen Rechnungen verloren gehen, mit denen Steuerberater aufgelistete Positione...