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BBK Nr. 5 vom Seite 224

Aktuelle Entwicklungen zur Einnahmen-Überschussrechnung

Änderungen durch die Rechtsprechung

Rüdiger Happe

[i]Segebrecht/Gunsenheimer, Die Einnahmen-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG, 12. Aufl., Herne 2009Die Einnahmen-Überschussrechnung erleichtert den Anwendern die steuerliche Gewinnermittlung durch Verzicht auf eine steuerliche Mindestbuchführung. Da die gesetzlichen Regelungen in § 4 Abs. 3 EStG eher knapp gehalten sind, obliegt es der Rechtsprechung, Zweifelsfragen zu klären. Im Folgenden werden die jüngsten Änderungen zur 4/3-Rechnung zusammengefasst.

I. Handelsrechtliche Bilanzierungserleichterungen

[i]Rätke, Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungspflicht nach § 241a HGB, BBK 20/2010 S. 951 NWB OAAAD-53427 Seit dem BilMoG können Einzelkaufleute auf eine Bilanzierung und Buchführung auch handelsrechtlich verzichten, selbst wenn sie die Voraussetzungen der Ist- oder Kannkaufleute (§§ 1 und 2 HGB) im Übrigen erfüllen. Bedingung für die Erleichterung ist, dass die Umsatzerlöse 500.000 € und der Jahresüberschuss 50.000 € an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht übersteigen (§ 241a HGB). S. 225

Hinweis:

Damit entspricht die Regelung im Wesentlichen der steuerlichen Buchführungsgrenze in § 141 AO. Für Personen- oder Kapitalgesellschaften gilt die Vereinfachungsregelung allerdings nicht, sie müssen weiterhin Bücher führen und bilanzieren, unabhän...

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