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Die Einlagen auf Schweizer Banken
Gründe dafür, Geld auf ausländische Konten zu legen
– und dafür natürlich auch einen möglichst hohen Zinssatz
erzielen zu wollen –, gibt es viele: Gerade größere
Individualvermögen werden so zum Beispiel gegen regionale Katastrophen
abgesichert. Davon profitieren Standorte wie die Schweiz oder Liechtenstein.
Und dabei kommen sehr große Summen zusammen. Die „Financial
News” aus dem DowJones-Konzern machen dazu kompetente Schätzungen:
Danach sind alleine in der Schweiz Gelder in der Gesamthöhe von 1.500
Milliarden Dollar aus dem Vermögen von Einzelpersonen geparkt. Nach einer
weiteren Schätzung der schweizerischen Bankiervereinigung machen diese
Gelder rund 40 Prozent der Gesamteinlagen in eidgenössischen
Finanzinstituten aus. Das heißt natürlich nicht, dass alle diese
Gelder vor den Steuerbehörden verborgen wurden, für einen
großen Teil davon dürfte das aber durchaus zutreffen: Gemessen an
anderen Schätzungen liegt man sicherlich nicht falsch, wenn man ganz grob
von der Hälfte ausgeht. Für die schweizerischen Banken sind also
Gelder, die zum Zweck der Steuerhinterziehung auf ihren Konten landen, ein ganz
wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insgesamt auf di...