BGH Beschluss v. - VII ZR 367/02

Leitsatz

[1] Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

Gesetze: ZPO § 97 Abs. 1; ZPO § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz

Instanzenzug: OLG Rostock vom

Gründe

1. Der Senat legt das Berufungsurteil nach dem Zusammenhang der Entscheidungsgründe dahin aus, daß das erstinstanzliche Urteil in vollem Umfang, also auch insoweit aufgehoben worden ist, als darin auf eine Abweisung der Klage erkannt worden ist.

2. Die Nichtzulassungsbeschwerde greift die ihr günstige Auffassung des Berufungsgerichts, das landgerichtliche Urteil beruhe wegen der Zurückweisung von Vorbringen als verspätet auf einem Verfahrensmangel, nicht an. Entgegen ihrer Auffassung liegt kein Zulassungsgrund vor, soweit das Berufungsgericht ausgeführt hat, die Klage sei nicht zur vollständigen Abweisung reif.

3. Das Landgericht, das nunmehr zu einer erneuten Beurteilung des gesamten Streitgegenstandes berufen ist, wird sich im einzelnen mit denjenigen rechtzeitig vorgebrachten (vgl. ) Einwendungen zu befassen haben, die die Beklagte gegen die Prüfbarkeit und die Richtigkeit der Schlußrechnungen sowie zu Gegenansprüchen wegen Mängeln vorgebracht hat.

4. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist (§ 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO).

Fundstelle(n):
GAAAC-03521

1Nachschlagewerk: nein; BGHZ: nein; BGHR: nein