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BFH 09.05.2006 VII R 15/05, StuB 16/2006 S. 645

Anfechtung von unentgeltlich zugewendeten Vermögenswerten zwischen Ehegatten

(1) Es ist kein hinreichender Grund ersichtlich, den zwischen zusammenveranlagten Ehegatten unentgeltlich zugewendeten Vermögenswert nach § 278 Abs. 2 AO 1977 einem zeitlich unbeschränkten Zugriff durch das FA auszusetzen, während die Anfechtung einer solchen Vermögensverschiebung nach dem AnfG bei nicht zusammenveranlagten Eheleuten nur zeitlich eingeschränkt möglich ist. (2) Soweit § 278 Abs. 2 AO 1977 eine zeitlich unbeschränkte Inanspruchnahme des Zuwendungsempfängers vorsieht, während das AnfG für vergleichbare Sachverhalte zeitlich begrenzte Anfechtungsmöglichkeiten eröffnet, liegt eine Regelungslücke vor, die durch eine analoge Anwendung von § 3 Abs. 1 AnfG zu schließen ist.

Praxishinweise: Der BFH lehnt eine zeitlich unbeschränkte Inanspruchnahme des Ehegatten im Rahmen der Aufteilung der Steuerschuld ab. Bei Steuers...

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