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NWB Nr. 34 vom Seite 2837 Fach 6 Seite 4711

Fahrausweisüberlassung durch den Arbeitgeber

Möglichkeiten der lohnsteuerlichen Behandlung sog. Job-Tickets

Marcel Werner

Durch das Steueränderungsgesetz 2003 und Haushaltsbegleitgesetz 2004 ist die Steuerfreiheit für Zuschüsse des Arbeitgebers zu den Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln (§ 3 Nr. 34 EStG) weggefallen. Bereits im zu diesen Gesetzen ergangenen BMF-Einführungsschreiben wird als Alternative auf die Nichtaufgriffsgrenze des § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG (44 €) hingewiesen, sofern diese „Freigrenze” von den Arbeitnehmern noch nicht durch andere Vorteile aufgebraucht wird. Allerdings ist diese Möglichkeit nicht in jedem Fall gegeben. Bei der Eingruppierung des jeweiligen Fahrausweises sollen die nachfolgenden Ausführungen eine Hilfestellung bieten.

I. Problem der monatlichen Überlassung bzw. Fahrberechtigung

Im (BStBl 2004 I S. 173) heißt es: „Gilt das Job-Ticket für einen längeren Zeitraum (z. B. Jahresticket), so fließt der Vorteil insgesamt bei Überlas- S. 2838sung des Job-Tickets zu.” Die Lohnsteuer-Richtlinien formulieren diese Einschränkung in R 31 Abs. 3 Satz 3 LStR wie folgt: „Bei der monatlichen Überlassung einer Monatsmarke oder einer monatlichen Fahrberechtigung für ein Job-Ticket, das für einen längeren Zeitraum gilt, ist die Nichtaufgriffsgrenze anwendbar.” Bei der...

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