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StuB Nr. 12 vom Seite 582

Das Verkäufer-Umwandlungsmodell nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz (UntStFG)

von Prof. Dr. Wolfram Scheffler, Nürnberg
Die Kernfragen:
  • Inwiefern ist es vorteilhaft, vor dem Verkauf der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft diese in eine Personengesellschaft umzuwandeln?

  • Welche Bedeutung hat der Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile an der Kapitalgesellschaft (Gründerfall oder Erwerberfall)?

  • Was hat sich durch das UntStFG geändert?

I. Anwendungsbereich des Verkäufer Umwandlungsmodells

Für die Veräußerung einer Kapitalgesellschaft stehen zwei Grundformen zur Verfügung. Zum einen können die Wirtschaftsgüter direkt übertragen werden (asset deal), zum anderen kann die Verfügungsmacht an den Wirtschaftsgütern, die einer Kapitalgesellschaft gehören, mittelbar durch den Verkauf der Anteile an dieser Kapitalgesellschaft übertragen werden (share deal). Aus steuerlicher Sicht unterscheiden sich die Interessen des Verkäufers und die Zielsetzungen des Erwerbers. Damit die Abschreibungsbasis mit dem bezahlten Kaufpreis übereinstimmt, strebt der Erwerber die Übernahme der Wirtschaftsgüter an. Für den Veräußerer weist der asset deal den Nachteil auf, dass auf Ebene der Kapitalgesellschaft die stillen Reserven aufgelöst werden und wie laufende Gewinne der GewSt und der KSt unterliegen. Die von der Kapitalgesellschaft zu ...

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