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BFH 05.11.2025 I R 37/22, StuB 6/2026 S. 252

Körperschaftsteuer | Ertragsteuerrechtliche Organschaft – Anforderungen an die tatsächliche Durchführung eines Gewinnabführungsvertrags

(1) Die tatsächliche Durchführung des Gewinnabführungsvertrags nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG bezieht sich nicht nur auf die Erfüllung der aus dem Gewinnabführungsvertrag resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten, sondern setzt zusätzlich voraus, dass diese Forderungen und Verbindlichkeiten in den Jahresabschlüssen gebucht werden (Bestätigung des , NWB WAAAJ-33343, BStBl 2023 II S. 409). (2) Die tatsächliche Durchführung des Gewinnabführungsvertrags erfordert eine zeitnahe Erfüllung der hieraus resultierenden (und zivilrechtlich fälligen) Ansprüche. Grundsätzlich genügt hierfür eine Erfüllung innerhalb von zwölf Monaten nach Fälligkeit (Bezug: § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG).

Praxishinweise

Der BFH hält gegen Kritik im Schrifttum weiter daran fest, dass eine körperschaftsteuerliche Organschaft u....

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