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Das Umsatzsteuermandat im E-Commerce
Elektronische Dienstleistungen
[i]Merkel in Küffner/Zugmaier, UStG, 189. Erg.-Lfg. 2025, § 3a, NWB TAAAB-75359 Das klassische Bild vom „E-Commerce“ als bloßem digitalen Zwilling des stationären Groß- und Einzelhandels ist schon längst überholt. Insbesondere rein digitale Geschäftsmodelle haben in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Von Cloud-Computing über den digitalen Medienvertrieb bis hin zu Fernunterrichtsangeboten und personalisierten Dienstleistungen ist die Branche dynamisch und hochinnovativ. Diese (neuen) Geschäftsmodelle rücken zunehmend in den Fokus der Finanzbehörden. Eine zutreffende (umsatz-)steuerliche Einordnung und Behandlung dieser Sachverhalte ist somit aus Compliance-Perspektive unerlässlich. Hiermit beschäftigt sich der vorliegende dritte Teil der Aufsatzreihe zum umsatzsteuerlichen E-Commerce-Mandat (vgl. Oldiges/Reiners, und ).
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I. Einleitung
[i]E-Commerce zunehmend im Fokus der SteuerbehördenDie Zahl digitaler Geschäftsmodelle ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Der hohe Automatisierungsgrad der Angebote ermöglicht einen kostengünstigen und effizienten Vertrieb und schafft Skalierungseffekte. Dies gilt etwa für mediale Inhal...