Suchen Barrierefrei

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
NWB Nr. 11 vom Seite 706

Droht Unternehmen eine flächendeckende Rückforderung von Corona-Wirtschaftshilfen?

Aktuelle Urteile des VG Köln führen bei Unternehmen und ihren Beratern zu erheblicher Verunsicherung

Prof. Dr. Ralf Jahn

Während der Corona-Pandemie haben Bund und Länder Unternehmen oder ganze Wirtschaftszweige umfangreich mit Subventionsprogrammen unterstützt. Man erinnert sich an die Corona-Soforthilfe, Überbrückungshilfen I–IV einschließlich November- und Dezemberhilfe sowie die Neustarthilfe, ohne die vermutlich viele Unternehmen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nicht überstanden hätten. Allerdings wird weiterhin vor Gericht darum gerungen, ob finanzielle Unterstützungsleistungen des Staats zur Überbrückung der Krise endgültig beim Empfänger verbleiben oder zurückgezahlt werden müssen. Einen neuen Akzent hat kürzlich in diesem Zusammenhang das Verwaltungsgericht Köln ( und 16 K 3014/24) gesetzt. In zwei allerdings noch nicht rechtskräftigen Urteilen hat es entschieden, dass Coronahilfen zurückzuzahlen seien, weil die Vergabe gegen EU-Beihilfenrecht verstoßen habe. Danach können selbst schlussabgerechnete Bewilligungen rückabgewickelt werden. Setzt sich diese Rechtsprechung durch, drohen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen (NRW), ggf. sogar bundesweit, mit dem Risiko der Existenzbedrohung Rückzahlungsansprüche.

Preis:
€10,00
Nutzungsdauer:
30 Tage

Seiten: 8
Online-Dokument

Droht Unternehmen eine flächendeckende Rückforderung von Corona-Wirtschaftshilfen?

Erwerben Sie das Dokument kostenpflichtig.

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

NWB MAX
NWB PLUS
NWB PRO
Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse passende NWB-Paket und testen Sie dieses kostenfrei
Jetzt testen