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Kostenloser Zugang zum E-Abo in den Jahren 2009-2012
Der digitale Pressemarkt befand sich zu Beginn der 2010er-Jahre in einer frühen Entwicklungsphase. Zeitungen begannen, neben der gedruckten Ausgabe erstmals elektronische Versionen im PDF-Format anzubieten. Der XI. Senat hatte mit Urteil vom über die umsatzsteuerliche Behandlung einer digitalen Zusatzleistung zu befinden, die in einer frühen Phase der Digitalisierung ohne gesondertes Entgelt in bestehende Print-Abonnements integriert wurde (). Die Entscheidung präzisiert die Abgrenzung selbständiger Leistungen im Medienbereich und konkretisiert den Entgeltbegriff für Sachverhalte, in denen digitale Leistungen erstmals und ohne marktüblichen Preis angeboten wurden. Sie besitzt erhebliche Relevanz für Altfälle und für die Behandlung kostenloser oder scheinbar kostenloser Digitalleistungen anderer Branchen.
Sachverhalt
Die Entscheidung des betrifft die umsatzsteuerliche Einordnung der kostenlosen Bereitstellung eines E-Paper-Zugangs für Print-Abonnenten in den Jahren 2009 bis 2012. Der BFH hatte die Frage zu beantworten, ob die Gewährung eines unentgeltlichen digitalen Zugangs neben ...