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Ist der Verkauf eines Wohnmobils steuerpflichtig?
Das Sächsische ) hatte sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob ein Wohnmobil ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs sei und verneinte das Vorliegen eines privaten Veräußerungsgeschäfts. Der BFH hat nun mit Urteil v. - IX R 4/25 diese Entscheidung bestätigt.
I. Das Vorschaltmodell als Steuergestaltung
In der Literatur wird empfohlen, mit dem sog. Vorschaltmodell steuerlich zu gestalten. Dabei wird einem nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmer (z. B. einem Arzt) von einer nahestehenden Person z. B. ein Pkw umsatzsteuerpflichtig vermietet. Vorteil sei zum einen, dass der Vermieter das Recht zum Vorsteuerabzug u. a. aus der Anschaffung des Gegenstands hat (bestätigt durch , BStBl 2023 II S. 986).
Aber auch unabhängig von der Umsatzsteuer biete die Gestaltung Vorteile, da es sich bei der Vermietung einzelner beweglicher Gegenstände grundsätzlich um sonstige Einkünfte i. S. des § 22 Nr. 3 EStG handelt. Damit gehört der Gegenstand zum steuerlich grundsätzlich unbeachtlichen Privatvermögen und seine Veräußerung ist nach Ablauf der Veräußerungsfrist des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nicht einkommensteuerbar. Zu beachten ist jedoch, dass diese Frist bei Wirtschaft...