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Ist der Verkauf eines Wohnmobils steuerpflichtig?
Das Sächsische , NWB KAAAJ-95180) hatte sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob ein Wohnmobil ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs sei und verneinte das Vorliegen eines privaten Veräußerungsgeschäfts.
I. Das Vorschaltmodell als Steuergestaltung
In der Literatur wird empfohlen, mit dem sog. Vorschaltmodell
steuerlich zu gestalten. Dabei wird einem nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten
Unternehmer (z. B. einem Arzt) von einer nahestehenden Person z. B. ein Pkw
umsatzsteuerpflichtig vermietet. Vorteil sei zum einen, dass der Vermieter das
Recht zum Vorsteuerabzug u. a. aus der Anschaffung des Gegenstands hat
(bestätigt durch , BStBl 2023 II S. 986).
Aber auch unabhängig von der Umsatzsteuer biete die Gestaltung
Vorteile, da es sich bei der Vermietung einzelner beweglicher Gegenstände
grundsätzlich um sonstige Einkünfte i. S. des § 22 Nr. 3 EStG handelt. Damit
gehört der Gegenstand zum steuerlich grundsätzlich unbeachtlichen
Privatvermögen und seine Veräußerung ist nach Ablauf der Veräußerungsfrist des
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nicht einkommensteuerbar. Zu beachten ist jedoch,
dass diese Frist bei Wirtschaftsgütern, aus deren Nut...