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Kalkulatorische Wagnisse in der Kostenrechnung
Bedeutung, Berechnung und praktische Anwendung
Unternehmen sind häufig mit Risiken konfrontiert, die zu Verlusten führen können. Um diese Risiken kalkulatorisch zu berücksichtigen, werden sogenannte kalkulatorische Wagnisse in der Kostenrechnung angesetzt. Sie verteilen erwartbare Einzelrisiken – etwa im Vertrieb, der Produktion oder im Einkauf – gleichmäßig auf die Abrechnungsmonate und sorgen so für eine realistische Kalkulation. Sie können steuerlich nicht als Aufwand geltend gemacht werden. In der Buchhaltung werden später die tatsächlich eingetretenen Verluste als Aufwand in der Gesamtergebnisrechnung erfasst, die regelmäßig von den kalkulatorischen Wagnissen abweichen.
Der Beitrag zeigt, was kalkulatorische Wagnisse sind, warum sie für die Kostenrechnung wichtig sind und wie sie sich nachvollziehbar berechnen lassen.
Kalkulatorische Wagnisse verteilen erwartbare Einzelrisiken gleichmäßig auf die Abrechnungsperioden und stellen so eine realistische Kostenrechnung sicher.
Die Berechnung erfolgt über Wagnissätze, basierend auf Erfahrungswerten und Durchschnittsdaten.
Neben der Preisermittlung bieten kalkulatorische Wagnisse einen strategischen Zusatznutzen. Hohe Wagnissätze können auf strukturelle Schwächen hinweisen...