Besitzen Sie diesen Inhalt bereits,
melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.
Nutzung automatisierter Schriftsätze in der prozessorientierten Korrespondenz
Verspricht die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (KI) insbesondere bei der rechtlichen Analyse und Formulierung behörden- und prozessorientierter Schriftsätze deutliche Effizienzgewinne im beruflichen Alltag des rechtlichen Beraters, können diesem bei ungeprüfter Übernahme der – scheinbar faktenbasierten – Ergebnisse ungewollt berufs- oder haftungsrechtliche Konsequenzen drohen, wenn die von ihm vorgetragenen juristischen Rechtsausführungen ohne jegliche juristische Substanz sind, mithin auf frei erfundenen Angaben und Belegen beruhen. Auf diese Problematik haben bereits mehrere Gerichte aufmerksam gemacht.
.
KI-generierte Schriftsätze als Teil des gerichtlichen/beruflichen Alltags
[i]Sinnlose und fehlerhafte Schriftsätze erschweren die RechtsfindungBeschränkten sich Fälle einer ungeprüften Übernahme sog. halluzinierter Angaben in Schriftsätzen bislang nahezu ausschließlich auf ausländische Rechtsprechung, liegen nun aber auch erste Stellungnahmen deutscher Gerichte vor. In sämtlichen Fällen bescheinigten die Gerichte dem anwaltlichen Prozessvertreter dabei eine „gedankenlose“ automatisierte Prozessführung unter Verwendung eines offenbar KI-generierten Schriftsatzes mit T...