Umstrukturierungen im Bereich mittelständischer Unternehmen
7. Aufl. 2025
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III. Umwandlungen nach dem Umwandlungsgesetz
11Das Umwandlungsgesetz kennt vier Grundformen von Umwandlungen:
12Die für mittelständische Unternehmen regelmäßig relevanten Umwandlungsmaßnahmen nach dem Umwandlungsgesetz sind die Verschmelzung, die Spaltung und der Formwechsel. Die Vermögensübertragung regelt Umwandlungen unter Beteiligung der öffentlichen Hand und stellt damit eine Spezialmaterie dar, die im Rahmen dieses Buches nicht näher beleuchtet werden soll.
Ergänzend sind im sechsten Buch des UmwG (§§ 305 bis 345 UmwG) noch die grenzüberschreitenden Umwandlungen geregelt (dazu siehe Rz. 771 ff.).
1. Verschmelzungen
a) Wahl der Umstrukturierungsform, Alternativen zur Verschmelzung
13Die Verschmelzung führt zu einer Unternehmenskonzentration. Nach einer Verschmelzung bestehen weniger Rechtsträger (Gesellschaften) als vorher. Verschmelzungen dienen zum einen – wenn sie als konzerninterne Verschmelzungen durchgeführt werden – einer Verschlankung und Vereinfachung von Konzernstrukturen. Häufigstes Beispiel ist hier die Verschmelzung einer Tochter-Gesellschaft auf die Mutter-Gesellschaft (sog. Up-Stream-Merger). Siehe dazu die folgende...