Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
StuB Nr. 13 vom Seite 546

Einschränkung des Schuldzinsenabzugs

StB Michael Seifert

I. Einführung

Als Reaktion auf die Rechtsprechung zum sog. Zwei- und Mehrkontenmodell (, NWB YAAAA-96118, BStBl 1998 II S. 193) hat der Gesetzgeber den betrieblichen Schuldzinsenabzug durch § 4 Abs. 4a EStG für Wirtschaftsjahre, die nach dem enden, eingeschränkt (§ 52 Abs. 6 Satz 5 EStG). Betrieblich veranlasste Schuldzinsen sind danach nicht abziehbar, soweit sie auf Überentnahmen entfallen (§ 4 Abs. 4a Satz 1 EStG). Sinngemäß gilt dies für den Fall der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG, wobei Entnahmen und Einlagen gesondert aufzuzeichnen sind (§ 4 Abs. 4a Satz 6 EStG).

Das Gesetz unterstellt bei Vorliegen von Überentnahmen nach § 4 Abs. 4a EStG eine private Veranlassung und stuft infolgedessen die Zinsen als nicht abziehbar ein (, NWB AAAAB-71706, BStBl 2006 II S. 504). Die Regelung orientiert sich an der Kapitalentwicklung, so dass sich die Schuldzinsenabzugseinschränkung dann ergibt, wenn und soweit die Entnahmen die Summe von Gewinn und Einlagen in diesem Wirtschaftsjahr (§ 4 Abs. 4a Satz 1 und 2 EStG) und in den Vorjahren (periodenübergreifende Betrachtung) übersteigen (§ 4 Abs. 4a Satz 3 EStG).

Preis:
€5,00
Nutzungsdauer:
30 Tage

Seiten: 2
Online-Dokument

Einschränkung des Schuldzinsenabzugs

Erwerben Sie das Dokument kostenpflichtig.

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

NWB MAX
NWB PLUS
NWB Unternehmensteuern und Bilanzen
Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse passende NWB-Paket und testen Sie dieses kostenfrei
Jetzt testen