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GK Nr. 1 vom Seite 25

Wissensmanagement: Lernen lernen

Rolf Leicher

Auf eine Tatsache können sich Mitarbeitende verlassen: auf ständige Veränderungen und Weiterentwicklungen in der Technik und auch bei der Software, denn nichts bleibt, wie es ist. Lebenslanges Lernen – unbedingte Voraussetzung für jeden, um seinen Arbeitsplatz zu sichern. Lernen strengt an, macht Mühe. Bedenken gegen Lernen und Umstellen auf Neues sind völlig normal.

Die Lernphasen

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, auch wenn es nicht immer Freude macht. Wer seine eigenen Lernvorlieben kennt und ihnen folgt, kann seinen Lernerfolg verdoppeln. Der Aufnahmeprozess von neuem Wissen ist nicht einfach, wenn die innere Einstellung nicht stimmt. Berücksichtigung der persönlichen Lernvorlieben ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Selbstlernkompetenz. Lernen geschieht nicht auf Knopfdruck. Es besteht aus einer Aufnahme- und einer Aktivitätsphase. In der Aufnahmephase versteht der Lernende einen neuen technischen Ablauf und kann ihn kognitiv verarbeiten. Erleichtert wird der Vorgang, wenn neue Informationen an vorhandene angebunden werden können. Sinnvoll ist es, beim Lernen stets einen Bezug zu bekannten Techniken und Arbeitsgewohnheiten herzustellen. In der Aktivitätsphase we...