Dokument Gewerblicher Grundstückshandel durch Zwischenschaltung einer Kapitalgesellschaft

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NWB Nr. 47 vom 16.11.1998 Seite 3775

Gewerblicher Grundstückshandel durch Zwischenschaltung einer Kapitalgesellschaft

Verfasser: Rechtsanwalt Steuerberater Harald Plewka, Düsseldorf

Der Große Senat des BFH hatte seinerzeit die Frage, ob Grundstücksverkäufe einer PersGes zu einem gewerblichen Grundstückshandel des Gesellschafters führen können, dahingehend entschieden, daß dem Gesellschafter im Rahmen einer Gesamtbetrachtung alle willensbestimmten eigenen Aktivitäten und somit auch die von der PersGes getätigten Grundstücksgeschäfte zuzurechnen sind. Eine Abschirmwirkung von PersGes hat er damit verneint. Der Große Senat traf insofern jedoch keine rechtsformübergreifende Aussage. Nunmehr hat sich der X. Senat des BFH mit Urt. v. 17. 6. 1998 erstmals mit der höchstrichterlich noch nicht entschiedenen Frage beschäftigt, unter welchen Voraussetzungen einem Stpfl. gewerbliche Einkünfte aus einem gewerblichen Grundstückshandel zugerechnet werden können, wenn er mehrere Grundstücke in einem einzigen rechtsgeschäftlichen Vorgang an eine ihm nahestehende GmbH veräußert, die anschließend die Grundstücke einzeln weiterveräußert.

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