Dokument Der Freistellungsauftrag nach der Euro-Umstellung

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NWB Nr. 51 vom 16.12.2002 Seite 4317 Fach 3 Seite 12249

Der Freistellungsauftrag nach der Euro-Umstellung

von Rechtsanwalt André M. Fechner (M.R.F.), Minden/Westf.

Durch das Zinsabschlaggesetz v. 9. 11. 1992 (BGBl 1992 I S. 1853) wurde mit Wirkung zum 1. 1. 1993 der Sparer-Freibetrag von 600 DM bei Alleinstehenden und 1 200 DM bei Verheirateten auf 6 000 DM bzw. 12 000 DM angehoben. Der WK-Pauschbetrag von 100 DM bzw. 200 DM blieb unverändert. Um eine Zinsabschlagsteuer bzw. eine Kapitalertragsteuer (KESt) bereits zum Zeitpunkt der Auszahlung der Kapitalerträge zu vermeiden, bestand für die Kunden seitdem die Möglichkeit, in Höhe des jeweiligen Sparer-Freibetrags und des WK-Pauschbetrags bis zu 6 100 DM bei Alleinstehenden bzw. 12 200 DM bei Verheirateten (sog. Freistellungsvolumen) einen Freistellungsauftrag bei der abzugspflichtigen Stelle (Kreditinstitute, Bausparkassen, Fondsgesellschaften) zu erteilen.

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