Dokument Steuerfreie Veräußerung von Grundstücken im Privatvermögen - Einseitige Absicherungen von Grundstücksgeschäften unter Vermeidung einer Steuerpflicht nach § 23 Abs. 1 EStG

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NWB Nr. 47 vom 19.11.2018 Seite 3451

Steuerfreie Veräußerung von Grundstücken im Privatvermögen

Einseitige Absicherungen von Grundstücksgeschäften unter Vermeidung einer Steuerpflicht nach § 23 Abs. 1 EStG

Dr. Timo Welzer

Sind Grundstücke dem steuerlichen Privatvermögen zuzuordnen, bleibt der aus ihrer Veräußerung resultierende Gewinn grundsätzlich steuerfrei. Beträgt der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung allerdings nicht mehr als zehn Jahre („Spekulationsfrist“), unterliegt der Veräußerungsgewinn nach § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG der Einkommensteuer. Vielfach äußern Mandanten einerseits den Wunsch, dem potenziellen Erwerber bereits eine gewisse Absicherung zu verschaffen. Andererseits soll aber das Grundstück (jetzt) noch nicht veräußert werden, da die Zehnjahresfrist noch nicht abgelaufen ist und die Entstehung eines steuerpflichtigen Veräußerungsgewinns vermieden werden soll. Es stellt sich daher die Frage, ob es bereits vor Ablauf der Spekulationsfrist ohne einkommensteuerliche Konsequenzen möglich ist, eine Regelung dazu zu treffen, wie nach Ablauf der Spekulationsfrist zu verfahren ist.

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