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StuB Nr. 14 vom 22.07.2011 Seite 545

Ansatz und Bewertung von Gold

WP/StB Dr. Norbert Lüdenbach, Düsseldorf

I. Sachverhalt

Die U KG verwendet Anfang 01 einen Teil ihrer erheblichen liquiden Mittel zur Anschaffung von Goldbarren mit einem Feinheitsgrad von 999,9 und einem Barrengewicht von je 250 Gramm.

Die Motive hierfür sind wie folgt: Die Gesellschafter-Geschäftsführer haben starke Zweifel an der weiteren Entwicklung des Euro und halten mittelfristig (1 bis 5 Jahre) selbst eine „Währungsreform” für nicht ganz unwahrscheinlich. Hauptzweck des Goldgeschäfts ist daher die Schaffung von mittelfristiger Sicherheit. Ein solches Vorgehen entspricht auch dem bisherigen Geschäftsgebaren der KG, die etwa freie Mittel in der Vergangenheit nicht in höher verzinsliche Unternehmensanleihen, sondern stets in niedriger verzinsliche Staatsanleihen investiert hat. Im Übrigen glauben die Gesellschafter-Geschäftsführer auch an ein weiteres Steigen des Goldpreises. Sie planen einen entsprechenden Gewinn durch Wiederveräußerung zu realisieren, sobald die Gefahr der Hyperinflation/ Währungsreform nicht mehr akut ist.

Der Buchhalter der U KG richtet für den getätigten Goldkauf Anfang 01 ein eigenes Konto „Goldbestände” ein. Die FiBu-Software erfasst es mangels individuell vorgenom...

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