UM Nr. 1 vom

Kapitalkosten, Basel II und interne Ratings

Dipl.-Kfm. Patrick Behr und Dipl.-Kfm. André Güttler

Die Bestimmung der durchschnittlichen, gewichteten Kapitalkosten (weighted average cost of capital, WACC) im Rahmen von Unternehmensbewertungen ist von unverminderter Relevanz in der Bewertungspraxis. Zunehmende Konsolidierungstendenzen, insbesondere im deutschen Mittelstandssektor, bringen den vermehrten Besitzwechsel von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen mit sich. Diese Anteile müssen bewertet werden. Hierbei steht der Unternehmensbewerter vor der Herausforderung, die Fremdkapital(FK)- und Eigenkapitalkosten (EK-Kosten) möglichst so zu bestimmen, dass ein "fairer" Diskontierungsfaktor ermittelt werden kann, der im Rahmen von Cashflow-Diskontierungsmodellen (DCF-Modellen) den Wert eines Unternehmens determiniert.

Der Beitrag widmet sich der Problematik der Bestimmung des "richtigen", unternehmensindividuellen Fremdkapitalkostensatzes und beschreibt, wie die FK-Kosten eines Unternehmens – und damit das entsprechende WACC – so bestimmt werden können, dass das spezifische Risiko des zu bewertenden Unternehmens adäquat berücksichtigt wird. Dieser Ansatz liefert damit den risikoadäquaten Diskontierungsfaktor, der in der Bewertungspraxis zur Bestimmung des Unternehmenswerts als "fairer" Abzinsungsfaktor angesetzt werden sollte. Daneben werden einige praktische Hinweise gegeben, die bei der Berechnung der EK-Kosten eines Unternehmens berücksichtigt werden sollten.

Dies ist ein Abstract zu einem Aufsatz der Zeitschrift "Unternehmensbewertung & Management" (UM), dem Vorläufer des BBB.

Fundstelle(n):
UM 1/2004
NWB RAAAB-83412

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