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StuB Nr. 12 vom Seite 551

Auswirkungen des Bilanzrechtsreformgesetzes auf die Rechnungslegung

Dipl.-Kfm. Eberhard Steiner und Dipl.-Kffr. Beatrix Gross, beide München
Die Kernthesen:
  • Mit dem BilReG wird es zu einer Zerklüftung der Bilanzierung kommen. Bis 2007 wird es ein Nebeneinander von HGB, IFRS und US-GAAP geben.

  • Bei der Anwendung der IFRS im Einzelabschluss stehen Probleme im Hinblick auf die Ausschüttungs- und Steuerbemessung den Informationsbedürfnissen der Investoren gegenüber.

  • Die grundlegende Überarbeitung des HGB lässt noch auf sich warten. Diese ist notwendig, um Wahlrechte zu begrenzen und diskretionäre Spielräume einzuschränken.

I. Entwicklungstendenzen der Rechnungslegung in Deutschland

1. Problemkreise

Die Rechnungslegung in Deutschland steht vor einer tiefgreifenden Umwälzung. Die Umrisse eines neuen Bilanzrechts zeichnen sich immer deutlicher ab. Verschiedene Richtlinien der EU (Modernisierungsrichtlinie, Fair-Value-Richtlinie, Schwellenwertrichtlinie) und die EU-Verordnung zur Übernahme der IFRS bedingen eine Anpassung des HGB. Ein erster Schritt wurde mit dem Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) getan, dessen Entwurf im Kabinett am verabschiedet wurde. Allerdings ist dies nur der Anfang der Reformarbeit am HGB, weitere tiefgreifende Änderungen werden folgen.

Der Vergleich mit dem Referentenentwurf vom Dezember 2003 zeigt, dass der Gesetzentwurf a...

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