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Kalkulatorische Abschreibungen in der Kostenrechnung
Praktische Bedeutung für eine realistische Kostenkalkulation
Die kalkulatorischen Abschreibungen gehören zu den kalkulatorischen Kosten in der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Ihnen steht in der Finanzbuchhaltung entweder kein oder ein abweichender tatsächlicher Aufwand gegenüber. Kalkulatorische Kosten sollen in der Praxis im Allgemeinen den tatsächlichen Werteverzehr in einem Betrieb realitätsnah abbilden – unabhängig von handels- oder steuerrechtlichen Vorschriften oder Vorgaben. Kalkulatorische Kosten fallen nur rechnerisch (kalkulatorisch) an und führen nicht zu Zahlungen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer realistischeren Preiskalkulation, da sie maßgeblich zur Ermittlung realer Selbstkosten beitragen. Der Beitrag zeigt, was kalkulatorische Abschreibungen sind, warum sie betriebswirtschaftlich so bedeutsam sind und wie sie sich nachvollziehbar berechnen lassen.
Kalkulatorische Abschreibungen bilden den realistischen Werteverzehr von Anlagegütern ab und ermöglichen eine verlässliche Selbstkosten- und Preiskalkulation.
Ihre Wertansätze basieren auf Wiederbeschaffungswert und tatsächlicher Nutzungsdauer und weichen häufig von den steuerlich zulässigen Abschreibungen ab.
Realistische Wertansätze und laufende Aktualisieru...