Mathias Graumann

Praktische Jahresabschlussanalyse

2. Aufl. 2017

ISBN der Online-Version: 978-3-482-77742-4
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-65422-0

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Praktische Jahresabschlussanalyse - Stand: September 2016 (2. Auflage)

1. Rating-Begriff und Rating-Ziele

820Der Rating-Begriff leitet sich aus dem englischen Verb „to rate“ ab und bedeutet „einschätzen“ oder „bewerten“. Ratings sind demnach Instrumente, die der Klassifizierung von juristischen Personen (z. B. Unternehmen) oder natürlichen Personen (z. B. Privathaushalten) in eine bestimmte Rangordnung anhand bestimmter Merkmalsausprägungen dienen. Relevante Merkmale stellen vor dem Hintergrund des Erkenntnisziels „Bonität“ bzw. „Kreditwürdigkeit“ vor allem die Finanz- und Erfolgslage auf Basis quantitativer und qualitativer Unternehmensbeurteilungen dar.

821Der Begriff „Rating“ bezeichnet sowohl das Verfahren als auch das Bewertungsergebnis. Letz­teres verdichtet die Vielfalt der für die Einschätzung der Bonität eines Schuldners notwendigen Aspekte zu einer einzigen integrierenden Kennzahl, dem Rating-Symbol.


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ABB. 106: Rating-Klassen

Moody`s
Standard
& Poors
(S&P)
Bonitätseinstufung
Idealisierte Ausfallquote in % (S&P)
Aaa
AAA
Sehr gut:
Höchste Bonität, praktisch kein Ausfallrisiko
0,01
Aa1
Aa2
Aa3
AA+
AA
AA−
Sehr gut bis gut:
Hohe Zahlungswahrscheinlichkeit, geringes Insolvenzrisiko
0,02
0,03
0,04
A1
A2
A3
A+
A
A−
Gut bis befriedigend:
Angemessene Deckung ...

Praktische Jahresabschlussanalyse

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