Dokument BGH verschärft die Haftung von Steuerberatern in der Krise

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NWB direkt Nr. 17 vom 24.04.2017 Seite 487

BGH verschärft die Haftung von Steuerberatern in der Krise

Ina Jähne

Ein neues Urteil des BGH vom 26.1.2017 - IX ZR 285/14 JAAAG-37973 dürfte für Unruhe bei den Steuerberatern sorgen. Hatte der BGH noch 2013 für Entwarnung gesorgt, als er die Grenze zwischen der allgemeinen steuerrechtlichen Beratung und der wirtschaftsrechtlichen Beratung gezogen hatte und nur letzte mit der Pflicht verknüpft war, auf eine etwaige Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung hinzuweisen, vollzieht der BGH nun die Kehrtwende und gibt Teilaspekte dieser 2013er Entscheidung (BGH, Urteil vom 7.3.2013 - IX ZR 64/12 FAAAE-34285) ausdrücklich auf. Die Rechtsprechung also, wonach das steuerberatende Dauermandat einer GmbH bei üblichem Zuschnitt keine Pflicht begründet, die Mandantin bei einer Unterdeckung in der Handelsbilanz auf die Pflicht ihres Geschäftsführers hinzuweisen, eine Prüfung der Insolvenzreife in Auftrag zu geben oder selbst vorzunehmen, gilt fortan nicht mehr.

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